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Aller­WeltHaus und Murals (Wandbilder) –
Bewusstsein schaffen und handeln für globale Gerech­tigkeit ; die Murals und ihre Entstehung erzählen auf ihre Weise davon.

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Im Hagener Freilicht­museum zeigt der Nachbau eines Koloni­al­wa­ren­ladens, wie koloniale Güter wie Zucker und Kaffee ins Ruhrgebiet gelangten und die Indus­tria­li­sierung prägten.

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Carl Horst Andreas, letzter Eigen­tümer der Andreas-Brauerei, war NSDAP-Mitglied, überzeugter Natio­nal­so­zialist und Großwild­jäger – Seine Reisen nach Ostafrika sowie seine Jagd-Trophä­en­sammlung – und viele seiner ‘Design-Elemente’ aus Brauerei und Gastro­nomie – zeugen von den postko­lo­nialen Spuren dieser Zeit.

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Heinrich Albert Wieschhoff, Afrika­spe­zialist und UN-Berater für koloniale Angele­gen­heiten, machte in den USA Karriere. 1961 starb er bei einem Flugzeug­ab­sturz im afrika­ni­schen Nordrho­desien unter bis heute ungeklärten Umständen.

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Maria Engel­brecht, die Ehefrau eines in China tätigen Bremer Händlers, ist auf dem Buscheyfriedhof in Hagen verewigt – Ein seltenes Zeugnis der kolonialen Verbin­dungen der Hagener Industrie im 19. und frühen 20. Jahrhundert.

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Die Garten­straße, einst nach dem gefei­erten Koloni­al­pro­pa­gan­disten Carl Peters benannt, wurde 1947 rückbe­nannt. Ihr ursprüng­licher Verlauf ist heute größten­teils vom Bergi­schen Ring überdeckt und kaum noch erkennbar.

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Die Firma Göcke & Sohn – einst Moritz Ribbert AG – brachte Hohen­lim­burgs Textil­in­dustrie auf die Weltbühne. Besonders erfolg­reich : Exoti­sie­rende Stoff­muster, die im kolonialen Kontext Afrikas Absatz fanden und in den 1950er Jahren besonders in Kinshasa, Haupt­stadt der Demokra­ti­schen Republik Kongo beliebt waren.

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Der Fachwerk­pa­villon in der Herren­straße 18 – Heute verfal­lenes Denkmal der Jugend­stilzeit, das einst Tabak­genuss und die Sehnsucht nach fernen Welten verkör­perte. Es erinnert an eine Ära, in der Tabak mehr als nur ein Konsumgut war.

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Im 17. Jh. entwi­ckelte sich Hagen zu einem Zentrum der eisen­ver­ar­bei­tenden Industrie, deren Exporte Wohlstand brachten. Spuren davon sind bis heute an der ehema­ligen „Enneper­straße“ zu sehen, wie die Villa Post, einstiger Sitz der Kolonialgesellschaft.

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Im 19. Jahrhundert wurde Hagen zum Zentrum der Eisen- und Stahl­pro­duktion – Firmen wie R. & H. Vorster und Gebrüder Wolff expor­tierten weltweit Werkzeuge für den Plantagenbau.

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Aller­WeltHaus und Murals (Wandbilder) –
Bewusstsein schaffen und handeln für globale Gerech­tigkeit ; die Murals und ihre Entstehung erzählen auf ihre Weise davon.

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Vom Umgang mit einem kolonialen Straßen­namen – Karl-Marx-Straße ehem. Lettow-Vorbeck-Straße, am Volkspark, um 1940 „Lettow-Vorbeck-Park“ genannt

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Das heutige Osthaus Museum – 1902 von Karl Ernst Osthaus in Hagen als Folkwang Museum gegründet – brachte zeitge­nös­sische und übersee­ische Kunst nach Hagen, bevor die Sammlung nach seinem Tod 1921 nach Essen ging und weltbe­rühmt wurde.

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Weiblicher Kolonia­lismus im Hagener Bürgertum – Das Postkar­tenbild – gedruckt um 1900 – zeigt das Gesell­schaftshaus Concordia. (abgerissen 1981)

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Der Hagener Burkhart Waldecker sucht und findet 1937 „seine“ Nilquelle im heutigen afrika­ni­schen Staat Burundi und erklärt diese zum wahren Ursprung des Nils ‒ ungeachtet konkur­rie­render Quellen in Ruanda und Uganda.

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Das Buntglas-Triptychon im Café Handwerk schmückte einst den Konfe­renzraum der Hussel-Zentrale und verweist auf Rudolf Hussel, Wahlkonsul von El Salvador, und seine Verbindung zum Kaffeehandel.

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Der Eugen-Richter-Turm – Strate­gisch auf der Wehring­hauser Höhe gegenüber dem Bismarck-Turm erbaut, ehrt den gleich­na­migen liberalen Politiker und Kritiker Bismarcks, der Hagen-Schwelm im Reichstag vertrat und koloniale Bestre­bungen ablehnte.

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Drei Buntglas­fenster schmücken den Konfe­renzraum der ehema­ligen Firmen­zen­trale der Süßwa­ren­firma Hussel mit Kaffee-Szenerien aus El Salvador. Ein farben­froher Hinweis auf Hagens koloniale Handelsbeziehungen.

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Das „Crocodile“ (ehem. Krokodil), einst bekannt für seine Deko aus echter Kroko­dilhaut, erinnert an Biermil­lionär Carl Horst Andreas und seine kolonial geprägte Jagdleidenschaft.

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Ehemalige Gaststätte Körne­reiche – Treff­punkt für die „Koloni­al­be­wegung des kleinen Mannes“

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Koloni­al­wa­ren­laden im Freilichtmuseum

12. Koloni­al­wa­ren­laden im Freilicht­museum, https://​www​.lwl​-freilicht​museum​-hagen​.de/​d​e​/​e​i​n​k​a​u​f​en/ LWL-Freilich­t­­museum Hagen Westfä­li­sches Landes­museum für Handwerk und Technik. Mäckin­gerbach 58091 Hagen
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Ehem. Firma Göcke & Sohn

4. Firma Göcke & Sohn Anschrift : Färberstr. 4, 58119 Hagen (Hohen­limburg) https://​www​.hagen​.de/​w​e​b​/​d​e​/​f​a​c​h​b​e​r​e​i​c​h​e​/​f​b​_​s​t​a​d​t​a​r​c​h​i​v​/​f​b​_​s​t​a​d​t​a​r​c​h​i​v​_​0​2​/​f​b​_​s​t​a​d​t​a​r​c​h​i​v​_​0​2​0​5​/​z​w​a​n​g​s​a​r​b​e​i​t​.​h​tml
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Ehem. Tabak­ge­schäft im Pavillon

3. Ehem. Tabak­ge­schäft im Pavillon https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Fachwerkpavillon_Herrenstr._18_Hagen.jpg Anschrift : Herrenstr. 18, 58119 Hagen
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Villa Post

2. Villa Post Wehring­hauser Str. 38, 58089 Hagen
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Vorster-Wehrin­g­hausen

1. Firma R. H. Vorster Wehring­hausen nach Übersee expor­tie­rende Eisen­in­dustrie in Hagen) Anschrift : ehem. Wehring­hauser Str. 102, 58089 Hagen
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Ehemalige Gaststätte Körnereiche

3) Koloniale Vereine/​Körne­reiche : Fabian und Justus verein­baren einen Inter­­view­­­termin- gerne mich ins Cc. Katharina Waldenbach (?)/ Fernuni Hagen weitere mögliche Ansprechpartnerin